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Musik & Texte
     

Maler_2

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Songtext
Über dieses Lied
Maler

I der Dämmerig stönde si unter em Baum
ihre Stimme zittre im Wind 
es paar Manne und Fraue, die singe vom Maie 
vor Liebi und vom Goh
Und die grüne Blätter vo der Linde 
wachse Johr für Johr us em Stamm
und i glaub eimal meh 
es sig immer no wie's denn isch gsii 

Im Azorehoch sitze d'Chind uf der Stäge
sächs Tag lang wüetet der Chrieg 
I der Mittagsluft vermischt sich der Gschmack
vom Diesel und vom Heu
Untrem grosse Dach hets gnue Platz für Schwalbe
für Mensche und für Chüe
und i glaub eimal meh
es sig immer no wie's denn isch gsii

I de Obstböim das seltsame Liecht
und der Acher lit wider brach
Luegsch im Wasser zue, wie's is Tal abe fliesst
und wie d'Schatte wachse im Gras
Und en alte Maa mit Händsche und Chappe
verschwindet ir Näbelwand
und i glaub eimal meh
es sig immer no wie's denn isch gsii

Und der Maler dört uf em Schuelhusplatz
wo's i dicke Flocke schneit
und sis Bild geseht us als sig d'Farb no füecht 
au nach all dene lange Johr
Und die rote Gsichter vo de Meitli 
si voll Runzle, grau und stumm
und i glaub eimal meh 
es sig immer no wie's denn isch gsii

Eine weitere Version des Malers, meine Homage an Fritz Pümpin. Hier die Nachricht, die ich von seinem Sohn erhalten habe, der auf den Songtext auf meiner Webseite entdeckte: „Zufällig bin ich im Internet auf Ihre Webseite mit dem Lied "Der Maler" gestossen und habe mich sehr über Ihre Musik und Ihren Text gefreut. In mancher Hinsicht ist der Text ein Bild meines Vaters. Die spielenden, schneeballwerfenden Kinder - sei es auf dem Dorfplatz in Weislige oder vor der Bezirkschule in Böckten. Ganz herzlichen Dank für das kleine Denkmal!“
Beteiligte Musiker
Martin Buess: guitars
Fred Herrmann: drums
Emmi Lichtenhahn: bass
Martin Schaffner: vocals

Aufnahmejahr: 2004
Aufnahme/Mix: 
Fred Herrmann 
Q-Lab Basel


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